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Die Werkstatt für das Geschriebene, Gezeichnete und Gesagte
Adrian Rodenburg
1958 im Rheinland geboren, fand spät zur Schriftstellerei, die ihm vom Hobby zur Leidenschaft wurde. Schon früh von Geschichte fasziniert, widmet er sich heute dem Schreiben historischer Bücher. Mit Liebe zu Details und Gespür für Atmosphäre macht er vergangene Zeiten lebendig und schlägt Brücken zwischen Geschichte und Gegenwart.
Bücher
Der Inquisitor von Knechtsteden - Band 1 - Die Schatten von Knechtsteden
Die Handlung beginnt im Jahr 1348, als die Pest in Europa wütet. Im Land entlang des Rheins, unweit des Klosters Knechtsteden, wird die junge Frau Aleid nach dem Tod von Vieh und der Erkrankung von Kindern der Hexerei bezichtigt. Während Abt Severinus ein schnelles Urteil fordert, glaubt Bruder Gerlach, der Inquisitor des Klosters, nicht an den Aberglauben. Er ist überzeugt, dass hinter den Vorwürfen ein menschliches Verbrechen und politische
Intrigen stecken.
Entgegen dem Willen seines Abtes beginnt Gerlach eigene, heimliche Ermittlungen. Seine Spuren führen ihn schnell in die Reihen der mächtigen Amtsträger des Klosters, insbesondere zu Heinrich von Lintorf, dem Vogt. Heinrich scheint von Aleids Verschwinden am meisten zu profitieren: Land, Einfluss und die Beseitigung einer unliebsamen Zeugin.
Während die Dorfbewohner Aleid am liebsten sofort auf dem Scheiterhaufen sehen würden, kämpft Gerlach verzweifelt gegen den Pöbel und die Machtgier innerhalb der Klostermauern. Aleids kryptische Andeutungen lassen ihn tiefer in ein Netz aus Machtkämpfen, alten Rechnungen und verborgenen Wahrheiten blicken.
Bruder Gerlach muss nicht nur das unschuldige Mädchen vor dem sicheren Tod retten, sondern auch die Wahrheit über die wahren Verbrecher ans Licht bringen. Seine größte Herausforderung ist es, Gerechtigkeit zu bewirken, ohne dabei selbst der Ketzerei bezichtigt und zwischen die Fronten von Gehorsam, Macht und der Vernunft im Angesicht des grassierenden Aberglaubens zerrieben zu werden. Die Geschichte stellt die Frage, ob der Mut eines einzelnen Mannes und sein Verstand über die Angst und die Intrigen der Mächtigen triumphieren können.
Der Inquisitor von Knechtsteden - Band 2 - Mord und Verrat in Knechtsteden
Das historische Kriminaldrama von Adrian Rodenburg spielt im Jahr 1349 im Kloster Knechtsteden. Nach der Verbannung des skrupellosen Vogts Heinrich kehrt nur scheinbar Ruhe ein.
Der Erzbischof setzt den besonnenen Vogt Ruprecht von Ebersberg ein, der zusammen mit dem erfahrenen Ermittler Gerlach die Abtei untersucht. Trotz anfänglichen Misstrauens entwickelt sich zwischen den beiden eine enge Bindung. Die Ermittlungen werden von dunklen Machenschaften überschattet: Der gedemütigte Abt, getrieben von Gier und verletztem Stolz, plündert insgeheim Klosterschätze.
Ein Mord erschüttert die Gemeinschaft: Ein Mönch wird erschlagen im Kreuzgang aufgefunden, kurz darauf ein Diener des Abtes mit durchtrennter Kehle. Die Beweise, darunter Drohungen und gefundene Indizien, deuten eindeutig auf den Abt hin, sodass eine Anklage unvermeidlich scheint.
Kurz vor der Urteilsverkündung erkennt Gerlach jedoch den Trugschluss: Die Beweise sind zu glatt. Jemand hat die Morde bewusst dem Abt in die Schuhe geschoben. Die Spur führt zu Bruder Anselm, einem unscheinbaren jungen Mönch, der die Morde inszenierte. Anselm gesteht, dass er aus Hass auf die Kirche, die ihn missbraucht und gefesselt hatte, die Taten beging, um die Heuchelei der Brüder bloßzustellen.
Während der wahre Mörder gefasst wird, enthüllt sich das ganze Ausmaß der Taten des Abtes: geplünderte Kammern, veruntreute Schätze und gefälschte Listen. Bevor Ruprecht ihn verhaften kann, flieht der Abt beladen mit Gold. Zurück bleibt ein Kloster am Abgrund, ein Mörder in Ketten und ein Abt auf der Flucht.
Die Geschichte beleuchtet die Machtkämpfe in der Kirche und die schmalen Gratlinien zwischen Ehre, Rache und Wahrheit in einer spannungsgeladenen Atmosphäre voller Intrigen und Geheimnisse.
Der Inquisitor von Knechtsteden - Band 3 - Das Blutgericht
Der neue Abt Matthias von Bonn tritt sein Amt in der von Angst und Misstrauen geprägten Abtei Knechtsteden an, die noch unter der rigorosen Herrschaft seines Vorgängers, Abt Severinus, leidet. Die Ankunft eines schwer verwundeten Boten löst eine Krise aus. Bruder Gerlach wird mit der Untersuchung eines Massakers in einem Dorf beauftragt. Er findet Spuren methodischer Gewalt, die auf den geflohenen Severinus und den Vogt Heinrich von Lintorf hindeuten.
Die Abtei ist gezwungen, den Erzbischof von Köln um Hilfe zu bitten. Der Primas erscheint mit militärischem Gefolge und droht mit einem harten Urteil. Die Heilerin Aleid, die sich um die Verwundeten kümmert, warnt Gerlach vor einem geplanten Angriff auf die Abtei durch einen Geheimgang, den sie enthüllt.
Gerlach findet heraus, dass der verwundete Fremde Wenzel von Luxemburg, ein Prinz des Kaiserhauses, ist. Er war als kaiserlicher Gesandter unterwegs und trug einen Brief, der eine weitreichende Verschwörung mächtiger Adliger und Bischöfe gegen das Reich aufdeckt.
Gerlach, Ruprecht und Aleid stellen Heinrich von Lintorf und Severinus eine Falle. Bei den Kämpfen werden die Verräter gefangen genommen. In den Kellern entdecken sie gestohlenes Gold, Reliquien und ein Hauptbuch, das die Liste der Verschwörer enthält. Abt Matthias wird derweil vergiftet.
Der Erzbischof von Köln verurteilt Severinus zur Enthauptung und Heinrich zur Häutung. Gerlach sagt vor dem Tribunal aus und enthüllt das Ausmaß des Verrats. Gerlach lehnt das Angebot eines Verschwörers ab, die Beweise zu vernichten. Er beschließt, den kaiserlichen Brief persönlich nach Köln zu bringen. Er verlässt Knechtsteden mit Aleid, während die Abtei von Verrätern aus den eigenen Reihen bedroht wird, um das Reich vor dem drohenden Umsturz zu warnen.
Von Klein Ellguth nach Velbert - Erinnerungen
Die Erzählung "Von Klein-Ellguth bis Velbert – Erinnerungen" basiert auf den Aufzeichnungen des Vaters des Autors Adrian Rodenburg und zeichnet die bewegende Geschichte einer Familie nach. Die Geschichte beginnt in ihrer schlesischen Heimat Klein-Ellguth und schildert das einfache ländliche Leben in der Landwirtschaft vor den dramatischen Ereignissen.
Der Zweite Weltkrieg bringt Zerstörung und die Notwendigkeit, die Heimat zu verlassen, was die Familie zur Vertreibung zwingt. Sie erlebt die Strapazen der Flucht und die Herausforderungen eines Neuanfangs in der Nachkriegszeit.
Die Reise endet in Velbert, Deutschland, wo die Familie mit den Schwierigkeiten des Wiederaufbaus und der Integration in einer fremden Umgebung kämpft. Die Erzählung beschreibt die Entbehrungen und die Notwendigkeit, sich anzupassen, hebt aber auch die große Widerstandsfähigkeit und den Einfallsreichtum der Familie hervor.
Im Laufe der Jahre gelingt es der Familie, sich ein neues Leben aufzubauen: Die Kinder finden ihren Weg, und die Eltern verwirklichen ihren Traum vom Eigenheim. Die Geschichte endet mit einem Rückblick auf das solide Fundament, das die Eltern für die nachfolgende Generation hinterlassen haben, und ist ein Zeugnis ihres Durchhaltevermögens.
Von Strauchhütte nach Velbert - Erinnerungen
Die Erzählung "Von Strauchhütte nach Velbert – Erinnerungen" erzählt die bewegende Lebensgeschichte der Mutter des Autors Adrian Rodenburg, beginnend mit ihrer Kindheit in den 1930er Jahren in dem kleinen Dorf Strauchhütte. Die Schilderungen ihrer Jugend in der Schreinerei des Vaters vermitteln ein lebendiges Bild des damaligen Lebens.
Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nimmt die Geschichte eine dramatische Wendung. Die Familie erlebt die Schrecken des Krieges und die Härten der Nachkriegszeit, darunter nächtliche Märsche und qualvolle Transporte in überfüllten Güterwagen. Diese traumatischen Erlebnisse prägen die Mutter tief.
Nach dem Krieg kämpft die Familie ums Überleben und versucht, in der neuen Realität Fuß zu fassen. Die Erinnerungen zeigen, wie die Mutter trotz aller Widrigkeiten Hoffnung und Stärke bewahrt und sich mit kleinen Freuden des Alltags Kraft verschafft.
Ein zentrales Thema des Buches ist die Erkenntnis, dass es in einem Krieg nur Verlierer gibt. Der Autor hält die Erinnerungen fest, um eine Brücke zwischen den Generationen zu schlagen und als Mahnung gegen Gewalt zu dienen.
Verantwortlich:
Guido Böhm
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